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Hyperion

Schönheit und Erotik

Dieser Artikel entstand aufgrund einer öffentlich ausgetragenen Diskussion zwischen mir und einem ehemaligen Bandkollegen bei Agathodaimon.

Wenn ihr diese Seite in der Hoffnung angeklickt habt, hier ein paar nackte Frauen begaffen zu können, dann muss ich euch leider enttäuschen. Ich persönlich habe selten verstanden, worin die Faszination solcher Fotos besteht, denn diese Fotografen stellen meistens pure Erotik in den Vordergrund, ohne dabei einen Sinn für Schönheit zu zeigen. Mir scheint, dass Erotik und Schönheit sowieso sehr häufig miteinander verwechselt oder gar gleichgesetzt werden, obwohl sie eigentlich nur Verwandte sind. Die Ausstrahlung einer Frau kann und soll auf solchen Fotos normalerweise nicht abgebildet werden. Verloren gehen dabei der Geist, der Stolz, die Würde und das Wesen einer Frau. Abgesehen davon entsprechen die bevorzugten Posen dieser Modelle absolut nicht meinem Sinn für Ästhetik. Oft denke ich mir beim Anblick solcher Bilder, dass das Model abseits der Kamera bestimmt eine sehr schöne Frau sein wird, nur kommt diese Schönheit im Bild eben nicht zum Vorschein. Wer die Schönheit einer Frau nur dann erkennt, wenn sie keine Kleider trägt, dem mangelt es nicht nur am Sinn für Schönheit sondern auch an Fantasie. Ich habe Frauen leibhaftig vor mir stehen sehen, die ich nur aus einem Buch kannte (und aus dem Alter in dem man Bilderbücher liest bin ich schon eine Weile heraus). Ich habe keine Probleme damit, die ganze Pracht einer Frau auch oder gerade dann zu erkennen, wenn sie mir in einem langen Abendkleid gegenübersteht, weil ich mit Phantasie und Vorstellungskraft reichlich gesegnet wurde. Übrigens möchte ich kein altmodisches Frauenbild entwerfen, in dem für Frauen andere oder gar strengere Regeln gelten als für Männer. Wenn ich mich im Folgenden also nur auf Frauen beziehe, dann liegt das einfach an meiner Perspektive als Mann. Umgekehrt verhält es sich ganz ähnlich.

 

Der bekannteste und vielleicht beste Roman, in dem Schönheit eine zentrale Rolle spielt, ist meiner Ansicht nach Oskar Wildes »Das Bildnis des Dorian Gray«. Ich fand dort den schönen Satz »wir leben in einer Zeit, die den abstrakten Schönheitssinn verloren hat«. In einer zentralen Passage dieses Buches sagt ein philosophischer Herr namens Lord Harry zu Mr. Gray, dem wohl schönsten Mann der Welt:

»Jugend ist der einzige Besitz, der sich lohnt. Heute bezaubern Sie die Welt, wohin sie auch gehen. Wird es so bleiben? ... Sie haben ein wunderbar schönes Gesicht, Mr. Gray. Runzeln Sie nicht die Stirn. Sie haben es. Und die Schönheit ist eine Form des Genies - sie steht in Wahrheit noch über dem Genie, da sie keiner Erklärung bedarf. Sie gehört zu den großen Tatsachen der Welt, wie das Sonnenlicht oder der Frühling oder der Abglanz jener Silberschale, die wir Mond nennen, auf dem dunklen Wasser. Sie kann nicht in Frage gestellt werden. Sie hat ihr göttliches Hoheitsrecht. Sie macht den zum Fürsten, der sie besitzt. Sie lächeln? Ach! wenn Sie sie verloren haben, werden Sie nicht mehr lächeln... Die Leute sagen manchmal, Schönheit sei oberflächlich. Das mag sein. Aber zumindest ist sie nicht so oberflächlich wie das Denken. Für mich ist die Schönheit das Wunder aller Wunder. Nur seichte Menschen urteilen nicht nach dem Äußeren. Das wahre Geheimnis der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare... Ja, Mr. Gray, die Götter haben es gut mit Ihnen gemeint. Doch was die Götter geben, das nehmen Sie bald wieder fort. Die Zeit ist eifersüchtig auf Sie und führt Krieg gegen Ihre Lilien und Ihre Rosen. Vergeuden sie nicht das Gold ihrer Tage, indem Sie den Philistern zuhören, die hoffnungslose Versager aufzurichten versuchen oder ihr Leben an die Ignoranten, die Niedrigen und Vulgären wegwerfen.«

Dieser wunderschöne Mr. Gray geht eines Abends in ein schäbiges Theater und entdeckt dort sein weibliches Gegenstück. Er beschreibt sie so:

»Stellen Sie sich ein kaum siebzehnjähriges Mädchen vor, mit einem kleinen, blumengleichen Gesicht, einem schmalen griechischen Kopf, umrahmt von dunkelbraunen Flechten, mit Augen, die veilchenblaue Brunnen der Leidenschaft waren, und Lippen, die Rosenblättern glichen. Sie war das lieblichste Geschöpf, das ich in meinem Leben jemals gesehen habe. Sie haben mir einmal erklärt, dass Pathos sie ungerührt lasse, aber dass Schönheit, bloße Schönheit, Ihnen Tränen in die Augen treiben könne. Ich sage Ihnen, Harry, ich konnte das Mädchen durch den Tränenschleier, der sich über meine Augen legte, kaum noch erkennen. Und ihre Stimme - ich hatte noch nie eine solche Stimme gehört. Anfangs war sie sehr leise, mit tiefen, vollen Tönen, die einem einzeln ans Ohr zu dringen schienen. Dann wurde sie ein wenig lauter und klang wie eine Flöte oder eine ferne Oboe. In der Gartenszene hatte sie die ganze bebende Verzückung, wie man sie kurz vor Tagesanbruch vernimmt, wenn die Nachtigallen schlagen. Und später gab es Momente, in denen sie die wilde Leidenschaft von Geigen annahm. Sie wissen, wie sehr eine Stimme einen erregen kann. Ihre Stimme und die Stimme dieser Schauspielerin sind zwei Dinge, die ich niemals vergessen werde. Warum sollte ich sie nicht lieben? Harry, ich liebe sie. Sie ist für mich alles im Leben. Abend für Abend gehe ich hin, um sie spielen zu sehen. An einem Abend ist sie Rosalinde und am nächsten Imogen. Ich habe sie sterben sehen im Dunkel einer italienischen Gruft, das Gift von den Lippen des Geliebten saugend. Ich habe ihr zugeschaut, wie sie durch den Ardennerwald wanderte, verkleidet als hübscher Knabe, mit Kniehose und Wams und schmuckem Barett. Sie war eine Wahnsinnige und trat hin vor einen schuldigen König und gab ihm Rauten zu tragen und bittere Kräuter zu kosten. Sie war unschuldig, und die schwarzen Hände der Eifersucht haben ihren schilfrohrgleichen Hals zugedrückt. Ich habe sie in jedem Zeitalter und in jedem Kostüm gesehen. Gewöhnliche Frauen regen nie unsere Phantasie an. Sie bleiben auf ihr Jahrhundert beschränkt. Kein Zauberglanz kann sie jemals verwandeln. Man kennt ihre Seele ebenso schnell wie ihre Hüte. Man begegnet ihnen jederzeit. Sie reiten am Morgen im Park aus und schwatzen nachmittags auf ihren Teegesellschaften. Sie verfügen über ihr stereotypes Lächeln und ihre eleganten Manieren. Man kann sie sofort durchschauen. Aber eine Schauspielerin! Wie anders ist doch eine Schauspielerin.«

 

Na, nun mal ehrlich: Würdet ihr diese Frau nicht auch lieber kennenlernen, als eines der langweiligen, ewig gleichen und geistlosen nackten Mädels aus dem Playboy oder noch niveauloseren Magazinen? Ein Gegenbeispiel, das darstellt, wie unterschiedlich man über Frauen denken und reden kann, findet sich in Aldous Huxleys »Schöne Neue Welt«. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Utopie, also um einen Entwurf von der Welt, wie sie vielleicht einmal werden könnte (und vielleicht in Teilen auch schon ist). In dieser Zukunftswelt ist ständiger Partnerwechsel, Promiskuität und Vergnügen zum Gesetz erhoben. Einer der zentralen Charaktere in diesem Buch, ein Mann namens Sigmund, wurde aber falsch geprägt und hat deshalb abnormale Wertvorstellungen. In dem folgenden Ausschnitt belauscht er das Gespräch zweier vorbildlicher Männer:

»Lenina Braun?« wiederholte Henry Päppler auf die Frage des Ersten Prädestinationsassistenten, während er seine Hose hochzippte »Ah, ein Prachtmädchen. Fabelhaft pneumatisch. Wundert mich, dass Sie sie noch nicht gehabt haben.« »Mir selbst unverständlich«, sagte der Prädestinator. »Aber bei der nächsten Gelegenheit bestimmt.«
Am anderen Ende des Umkleideraums hörte Sigmund ihr Gespräch mit an und wurde blaß vor Wut.
»Über sie zu reden, als wäre sie ein Stück Fleisch!« Sigmund knirschte mit den Zähnen. »Nimm sie dir doch, so nimm sie doch! Wie eine Portion Schweinebraten. Die Kerle entwürdigen sie zu einem Stück Fleisch.« Am liebsten wäre er hingegangen und hätte die beiden ins Gesicht geschlagen, aber fest und ein paarmal.
»Ich kann Ihnen nur den guten Rat geben, versuchen Sie sie mal!« sagte Henry Päppler. »Aber, lieber Freund, von Herzen gern natürlich. Mit dem größten Vergnügen.« Henry Päppler klopfte dem Prädestinator auf die Schulter. »Jeder ist doch seines Nächsten Eigentum.« »Stinni Braun ist auch nicht übel«, meinte der Prädestinationsassistent. »Wenn auch nicht so pneumatisch wie Lenina. Nicht annähernd.«

Das folgende Zitat stellt ein Gespräch zwischen Sigmund und Lenina dar, das die beiden einige Zeit später führen:

»Jeder sagt, ich sei so unerhört pneumatisch«, meinte Lenina nachdenklich und tätschelte ihre Schenkel.
»Ganz unerhört.« Aber in seinem Blick lag Schmerz. »Wie ein Stück Fleisch«, dachte er.
Sie sah ihn ein wenig besorgt an. »Aber du findest mich doch nicht zu dick, nicht wahr?«
Er schüttelte den Kopf. Ganz wie ein Stück Fleisch!
»Also findest du alles in Ordnung?« Wieder ein Nicken. »In jeder Beziehung?«
»Vollkommen«, antwortete er und dachte: »Sie selbst denkt von sich nicht anders. Es macht ihr nichts aus, ein Stück Fleisch zu sein.«

In diesen Dialogen wird der Punkt, auf den ich heraus will, besonders deutlich. Bloße Fleischbeschauung ohne Miteinbeziehung des Geistes und ohne wirkliche Reflektion von Schönheit ist in meinen Augen dumpf und langweilig. Ich habe noch ein letztes Zitat auf Lager, das den Unterschied zwischen Schönheit und Erotik endgültig deutlich machen wird. Es stammt aus Stefan Zweigs »Ungeduld des Herzens« (übrigens auch ein grandioser Roman!). Die Frau, die darin beschrieben wird, ist ganz sicher nicht besonders erotisch. Erstens ist sie wohl etwas zu kindlich dafür, und zweitens leidet sie an einer Behinderung. Sie hat zwar einen »normalen« wohlgeformten Körper, kann aber aufgrund einer Krankheit nicht die Beine bewegen. Manche mag das so abstoßen, dass sie diese Frau auch nicht mehr schön finden können. Bei mir und dem Erzähler (ein junger Soldat) war das aber anders. Bildet euch selbst ein Urteil:

 

»Zunächst entdecke ich Edith überhaupt nicht; der weiche Strohfauteuil, in dem sie ruhte, wandte mir seine breite Rücklehne zu, die wie eine bunte wölbige Muschel ihren schmalen Körper völlig verdeckte. Da ich behutsam nach vorne schleiche, merke ich, dass sie schläft. Man hat den schmalen Körper sorgfältig eingebettet, eine weiche Decke um die Füße geschlagen, und auf einem weißen Kissen ruht, ein wenig zur Seite geneigt, das ovale, von rötlichblondem Haar umrahmte Kindergesicht, dem die schon sinkende Sonne einen bersteingoldenen Schein von Gesundheit leiht.
Unwillkürlich bleibe ich stehen und nutze dies zögernde Warten, um die Schlafende wie ein Bild zu betrachten. Denn eigentlich habe ich bei unserem oftmaligen Beisammensein noch nie wirklich Gelegenheit gehabt, sie geradewegs anzuschauen, denn wie alle Empfindlichen und Überempfindlichen leistet sie einen unbewussten Widerstand, sich betrachten zu lassen. Auch wenn man sie nur zufällig im Gespräch anblickt, spannt sich sofort die kleine ärgerliche Falte zwischen ihren Brauen, die Augen werden fahrig, die Lippen nervös, nicht einen Augenblick gibt sich unbewegt ihr Profil. Nun erst, da sie mit geschlossenen Augen liegt, widerstandlos und reglos, kann ich (und ich habe das Gefühl eines Ungehörigen, eines Diebstahls dabei) das ein wenig eckige und gleichsam noch unfertige Antlitz betrachten, in dem sich Kindliches mit Fraulichem und Kränklichem auf die anziehendste Weise mischt. Die Lippen, leicht wie die eines Dürstenden aufgetan, atmen sacht, aber schon diese winzige Anstrengung hügelt und hebt ihre kindlich karge Brust, und wie erschöpft davon, wie ausgeblutet lehnt das blasse Gesicht, eingebettet in das rötliche Haar, in den Kissen. Ich trete vorsichtig näher. Die Schatten unter den Augen, die blauen Adern an den Schläfen, der rosige Durchschein der Nasenflügel verraten, mit wie dünner und farbloser Hülle die alabasterblasse Haut dem äußeren Andrang wehrt. Wie empfindlich muss man sein, denke ich mir, wenn so nah, so unbeschirmt die Nerven unter der Oberfläche pochen, wie unermesslich leiden mit solch einem flaumleichten elfischen Leibe, der wie zum leichten Lauf geschaffen scheint, zu Tanz und Schweben, und dabei grausam der harten schweren Erde verkettet bleibt! Armes gefesseltes Geschöpf - abermals fühle ich das heiße Quellen von innen, jenen schmerzhaft erschöpfenden und gleichzeitig wild erregenden Aufschwall des Mitleids, der mich jedesmal übermannt, wenn ich an ihr Unglück denke; mir zittert die Hand vor Verlangen, ihr zart über den Arm zu streichen, mich hinzubeugen über sie und das Lächeln gleichsam wegzupflücken von ihren Lippen, falls sie aufwacht und mich erkennt. Ein Bedürfnis nach Zärtlichkeit, das sich bei mir dem Mitleid jedesmal beimengt, wenn ich an sie denke oder sie betrachte, drängt mich näher heran. Das Ergreifendste für mich sind die Hände, die über der Decke verkreuzt liegen, matt durchäderte, langgestreckte Hände mit zerbrechlich schmalen Gelenken und spitz zugeformten, etwas bläulichen Nägeln – zarte, ausgeblutete, machtlose Hände, gerade vielleicht noch stark genug, kleine Tiere zu streicheln, Tauben und Kaninchen, aber zu schwach, etwas festzuhalten, etwas zu fassen. Wie kann man, denke ich mir erschüttert, mit solch ohnmächtigen Händen sich gegen wirkliches Leiden wehren? Wie irgend etwas erkämpfen und fassen und halten? Gegen meinen Willen muss mein Blick nun auch auf die Decke hinabstarren, die zottig und schwer, viel zu schwer für dies vogelleichte Wesen, auf ihren spitzen Knien lastet. Unter dieser undurchsichtigen Hülle liegen tot die ohnmächtigen Beine in jene stählerne oder lederne Maschinerie gespannt. Bei jeder Bewegung, erinnere ich mich, hängt sich schwer wie Kettenkugeln diese grausame Apparatur an die versagenden Gelenke, unablässig hat sie dies Widrige klirrend und knirschend mit sich zu schleppen, sie, die Zarte, die Schwächliche, gerade sie, von der man fühlt, dass ihr Schweben und Laufen und Sichaufschwingen natürlicher wäre als Gehen!«

Nun, ich schätze man muss dieses Mädchen nicht schön finden. Man kann sie aber meiner Meinung nach auf ihre Art so schön finden, wie ein Mädchen überhaupt sein kann. Und das, obwohl sie ganz sicher nicht dem standardisierten Ideal entspricht, das in diversen Magazinen zum Gesetz erklärt wird.

Nun stehe ich vor der schwierigen Aufgabe, ein Fazit aus dem Vorangegangenen ziehen zu müssen. Ich will mich mit dieser Seite nicht als unfehlbarer Heiliger aufspielen, und genauso wenig will ich wie ein altmodischer Moralist wirken. Natürlich suche auch ich in Frauen nicht immer und nicht nur nach reiner gottgegebener Schönheit und nach Würde, Tiefsinn und Geist. Selbstverständlich lasse auch ich mich leicht von Körperlichkeit blenden und von Erotik beeindrucken. Ein auffälliges Dekolletee kombiniert mit einem Minirock können meine Blicke genauso fernsteuern, wie es bei anderen Männer auch der Fall ist. Ich strebe zwar immer suchend nach dem Höchsten und Edelsten, gebe mich aber zwangsläufig auch manchmal mit weniger zufrieden.

Wichtig ist mir aber, dass das Ideal so bestehen bleibt, wie es in diesen Büchern festgeschrieben wird. Es mag mehr als schwierig sein, Perfektion in dem Sinne des Dorian Gray Zitates wirklich anzutreffen, verloren ist alles aber erst dann, wenn man nicht einmal mehr den Versuch macht und sich mit einem auf Hochglanzpapier abgelichteten Bild einer nackten 90/60/90 Blondine zufriedengibt, statt sich an Frauen zu erfreuen, die in ihrer Ganzheitlichkeit mindestens genauso schön sind, auch wenn man bei ihnen vielleicht zweimal hinschauen muss, um diese Schönheit zu erkennen. In einer Welt, in der Schönheit gleich Erotik ist und in der Geist und Ausstrahlung unbeachtet bleiben, fühle ich mich genauso wenig wohl, wie die vielen schönen Frauen, die aufgrund eines überall propagierten oberflächlichen, unerreichbaren und photoshop-manipulierten Ideals die Freude am eigenen Körper, ja manchmal sogar an der Liebe selbst verlieren, und deshalb ihr Lust- und Schönheitspotential nicht mehr ausschöpfen können.

Es versteht sich übrigens von selbst, dass jemand wie ich, der sogar »harmlose« Nacktfotos kritisiert, natürlich noch viel schlechter von Pornografie denkt. Das wäre aber ein neuer Aufsatz.

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